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Burnout / Depression

Burnout / Depression

Durch eine steigende Anforderung an die persönliche Leistungsfähigkeit bei einer schleichenden Verschlechterung des Zellstoffwechsels durch verschiedene Faktoren des Lebensstils, sind die wesentlichen Ursachen des exponentiellen Anstiegs des Phänomens Burnout.
Wie kam es aber dazu, dass das Thema Burnout einen so extremen psychosozialen Schwerpunkt bekommen hat? Diese Frage lohnt einer näheren Betrachtung, die ich anhand eines kleinen Ausflugs in die Geschichte beginnen möchte.

Der Begriff: Burnout Syndrom wurde von dem amerikanische Psychiologen Herbert J. Freudenberger geprägt, der 1975 den ersten wissenschaftlichen Artikel zu diesem Thema in Zusammenhang mit Erschöpfung in Pflegeberufen verfasste.

Die beiden Psychiologinnen Maslach und Jackson entwickelten einen bis heute gültigen Diagnosekatalog zur Erfassung des Burnout- Sydroms. Das «Maslach Burnout Inventory (MBI)» umfasst 22-25 Fragen in den Kategorien « emotionale Erschöpfung», «Depersonalisation», und reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit». Anhand dieser Fragen wird ermittelt, wie häufig sich ein Patient von seiner Tätigkeit gestresst fühlt. Man muss jedoch beachten, dass dieser MBI sowie auch Freudenbergers Fragebogen seinerzeit in erster Linie auf die sogenannten «Helfenden Berufe» das heisst, vor allem für das Pflegepersonal und Ärzte benutzt wurde.
Auch die neueren Fragebögen, wie z.B. das «Copenhagen Burnout Inventory (CBI)»zielen auf die Erfassung von beruflichen Belastungen in sozialen Berufen ab.

Stressbelastung auf Zellen

Burnout ist aber längst nicht mehr auf eine Berufsgruppe beschränkt- noch nicht einmal mehr auf die Berufstätigkeit an sich.
Zum Glück sind nun dank neuer labordiagnostischer Methoden die körperlichen Aspekte von Burnout messbar geworden. Mithilfe moderner Labordiagnostik ist es heute möglich, das Ausmass der individuellen Stressbelastung auf die Zellen und die Fähigkeit der Zellen, Energie zu produzieren, zu ermitteln.

Wo findet Burnout statt?
Dein Körper besteht aus ca.70 Billionen Körperzellen, jede davon ist ein eigener kleiner Mikrokosmos, der für die Gesamtheit des Körpers ganz bestimmte Aufgaben zu erledigen hat. So unterscheidet sich eine Nierenzelle von der Leberzelle vor allem durch ihre spezifische Aufgabe. Die Zelle braucht um diese Aufgaben zu erfüllen, Bau-, Betriebs- und Brennstoffe. Hier benötigen wir die Mikronährstoffe, wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelement und die sekundären Pflanzenstoffe.

Adenosintriphosphat

Um Ihre Leistungen erbringen zu können, benötigen Zellen Energie in Form von Adenosintriphosphat. Diese muss aus der täglichen Nahrung gewonnen werden bzw. die in den Nahrungsmitteln vorhandene Energie muss in eine adäquate, verwertbare Energieform für die Zelle umgewandelt werden. Diesen Prozess nennen wir Zellstoffwechsel.
Die eigentliche Produktionsstätte von Energie in der Körperzelle sind die Mitochondrien.
Im Ideal fall läuft die Energiegewinnung in den Mitochondrien ständig auf Hochtouren. Die Zellen haben somit ausreichend Energie, um ihre Leistungen zu erbringen. Wir fühlen uns entsprechend leistungsfähig.
Wenn die Zellen aber nun ständig unter oxidativen Stress stehen, können wir von den Mitochondrien keine funktionsfähige und leistungsfähige Lebensenergie bekommen!

Schutzsysteme

Unser Körper verfügt über vielfältige Schutzsystem, davon sind die wichtigsten:
• Essenzielle Mikronährstoffe wie Vitamin C, Selen, Vitamin E, Beta- Carotin, Zink, Coenzym Q10, Mangan, schwefelhaltige Aminosäuren
• Sekundäre Pflanzenstoffe
• Glutathion (eine Eiweissverbindung aus unterschiedlichen Aminosäuren)

Wie erhalte ich meine Schutzsysteme aufrecht?

Damit diese Abwehrsysteme ausreichend zur Verfügung stehen, müssen die oben genannten Substanzen regelmässig über die Nahrung zugeführt werden. In einem gesunden Organismus herrscht im Allgemeinen ein Gleichgewicht von freier Radikalbelastung und Antioxidantien.
Solange ausreichend schützende System vorhanden sind, können freie Radikale keinen Schaden in bzw. an der Zelle anrichten. Wenn die Schutzsysteme jedoch ständig überfordert werden – sei es das die entsprechenden Aufbausubstanzen nicht mehr über die Nahrung aufgenommen werden oder weil die Radikalbelastung überproportional zugenommen hat, können sie uns keine ausreichenden Dienste mehr leisten. Die Zelle ist nun in einem oxidativen Stress. Die Zelle verlagert ihre Energiegewinnung in das Zellplasma. Sie geht in das «Notstromaggregat», das sie eigentlich nur dann wählt, wenn sie sich teilt. Dieser Energiesparmodus, der durch die Schutzschaltung bedingt ist, bleibt so lange angeschaltet, bis wieder ausreichend antioxidative Schutzsysteme zur Verfügung gestellt werden, die das Anspringen vom Hochleistungsenergiemodell wiederum aktivieren.

Daher sieht die Energiebilanz auch folgendermassen aus:
– Mitochondrien: aus 1 Einheit Glukose (Zucker) werden 38 Einheiten ATP
– Zellplasma: aus 1 Einheit Glukose werden 2 Einheiten ATP

Oxidativer Stress

Permanenter oxidativer Stress führt zu einem Zusammenbruch des Hochleistungs- Energiemodells. Die Folge ist ein Energiedefizit. Bei nur einer Zelle im Energiedefizit merken wir dies nicht, aber je mehr Zellen unseres Körpers in den Energiesparmodus wechseln, desto deutlicher spüren wir Energiemangel in Form von Müdigkeit, Leistungsschwäche und fehlender Motivation.

Freie Radikale entstehen in unserem Körper durch z.B.
• Dauerhaft erhöhte Arbeitsbelastung
• Psychischen Dauerstress
• Chronischen Darmstörungen
• Chronischen Entzündungen
• Rauchen
• Alkohol
• Lichtstress

Eine dauerhafte ATP- Bildung im Zellplasma (Notstromaggregat) ist mit der Leistungsfähigkeit der Zelle und mit der Gesundheit nicht vereinbar. Für alle Lebensprozesse, d.h. Versorgung und Entsorgung sowie Regeneration von Zellen, steht weniger Energie zur Verfügung. Bleibt dieser Zustand auf Dauer bestehen, wird der Körper zwangsläufig erkranken. Durch eine Kombination aus einer pflanzlichen, vollwertigen Ernährung sowie ein auf Sie angepasstes Bewegungsprogramm mit Meditationen und Entspannungsübungen und Massagen will ich Ihnen helfen die Negativspirale aufzuheben.

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